SLS

Selektives Lasersintern: Ihr SLS-Prototyp aus dem 3D-Drucker

Sie haben eine Vision von einem neuen Produkt? Wir lassen sie Schicht für Schicht Wirklichkeit werden: Mit der SLS-Technologie entstehen in unseren 3D-Druckern der neuesten Generation hochpräzise Bauteile. In beeindruckender Geschwindigkeit wird Ihre Idee zu einem erlebbaren Modell. Im Bereich der additiven Fertigung zählt das selektive Lasersintern zu den fortschrittlichsten und verlässlichsten 3D-Druck-Verfahren unserer Zeit. Mit vielen Jahren Erfahrung im Rapid Prototyping haben wir das SLS-Verfahren perfektioniert. Protoland steht Ihnen ganzheitlich von der Idee bis hin zum fertigen Prototyp zur Seite. Denn unsere Vision ist es, Ihre Vision umzusetzen: hochprofessionell, in kürzester Zeit und unter Verwendung modernster Verfahren und Geräte.

  1. SLS-3D-Druck– was ist das?
  2. Welche Vorteile bietet das SLS-Verfahren?
  3. Welche Materialien werden beim SLS-Verfahren verwendet?
  4. Von der Planung zum Feinschliff: das Full-Service-Konzept von Protoland

SLS-3D-Druck - was ist das?

Manchmal auch als Laserschmelzen bezeichnet, steht das selektive Lasersintern für eine innovative 3D-Druck-Technologie im Bereich der additiven Fertigung. Wie so oft stecken alle wichtigen Merkmale des Verfahrens bereits im Namen selbst. Ein Laser schmilzt an den vorgesehenen Stellen (selektiv) ein pulverisiertes Kunststoffmaterial. Dieser Vorgang wird als Sintern bezeichnet. Wir erklären den Prozess Schritt für Schritt.

Welche Vorteile bietet das SLS-Verfahren?

Zahlreiche Branchen setzen zur Herstellung von Modellen, Mustern und Prototypen auf den SLS-3D-Druck. Dafür sind vor allem die vielen Vorteile verantwortlich, die das beliebte Fertigungsverfahren mit sich bringt. Wir zeigen, wovon Sie bei der SLS-Technologie profitieren.

Hohe Geschwindigkeit

Um Ihren Prototypen zu fertigen, braucht es nicht mehr als die entsprechenden CAD-Daten und einen leistungsstarken 3D-Drucker. Beides stellen wir zur Verfügung, sodass Sie das Rundum-sorglos-Paket genießen. Beim SLS-Druck müssen weder Formen hergestellt noch ergänzende Präzisionsmaschinen eingesetzt werden. Das Ergebnis ist ein schneller, hocheffizienter Prozess.

Niedrige Kosten

Das SLS-Verfahren verspricht jenseits der industriellen Großserie einen erheblichen wirtschaftlichen Vorteil. Denn der Verzicht auf den Formenbau geht mit gesenkten Stückkosten einher. Ein aufwendiges Herstellungsverfahren unter Zuhilfenahme von Werkzeugen und Formen ist beim SLS-3D-Druck nicht erforderlich. So können Sie selbst dann von einer kostengünstigen Fertigung profitieren, wenn Sie Einzelstücke oder Kleinserien benötigen.

On-demand-Produktion

Um lange Lieferzeiten zu vermeiden, produzieren viele Unternehmen auf Vorrat. Da herkömmliche Fertigungsverfahren obendrein erst ab einer hohen Stückzahl rentabel sind, kommt es häufig zu einer Überproduktion. Die Folge sind hohe Material-, Produktions- und Lagerungskosten. Das SLS-Verfahren löst das Dilemma. Durch einen zeit- und kosteneffizienten Prozess ermöglicht es die Produktion von Einzelstücken wie Kleinserien on demand. Das heißt, Ihre Produkte werden erst dann hergestellt, wenn Sie diese benötigen.

Ideale Materialeigenschaften

Die Eigenschaften der beim SLS-Verfahren verwendeten Ausgangsmaterialien eignen sich hervorragend für verschiedenste Prototypen und Bauteile. Sie sind mechanisch belastbar, leicht und hitzebeständig. Meist aus Polyamid (= Nylon) gefertigt, besitzen viele SLS-Bauteile keineswegs nur Modellcharakter. Vielmehr ermöglichen sie in zahlreichen Anwendungsbereichen eine direkte Erprobung.

Designfreiheit

Hochkomplexe Geometrien, Strukturen mit Hinterschnitten und Hohlräumen, selbst filigranste Formen: Allesamt stellen sie für den SLS-3D-Druck keine Herausforderung dar. Das Gegenteil ist der Fall. Mit Leichtigkeit entstehen Modelle in verschiedensten Formen, die an Präzision kaum zu übertreffen sind. So richtet sich Ihr Prototyp längst nicht mehr nach den begrenzten Möglichkeiten eines Herstellungsverfahrens. Beim selektiven Lasersintern sind Ihrem Modell in Hinblick auf Funktion und Design nahezu keine Grenzen gesetzt.

Welche Materialien werden beim SLS-Verfahren verwendet?

Der verwendete Ausgangsstoff entscheidet über die späteren Eigenschaften Ihres SLS-Druckteils. Es gilt also, das passende Material auszuwählen. Wir verfügen über eine Vielzahl an unterschiedlichen 3D-Druckern. Dadurch können wir Ihren Prototypen sowohl aus verschiedensten Kunststoffen als auch aus Metallen fertigen. Welches Material sich eignet, hängt von Ihren Anforderungen und Wünschen ab. Wir stellen die beliebtesten Ausgangsstoffe vor und zeigen, welche Vorteile sie mit sich bringen. Gern beraten wir Sie ausführlich zu unserem gesamten Angebot.

Unsere Kunststoffe für den SLS-3D-Druck

Polyamid (PA), Nylon

  • temperaturbeständig
  • besonders langlebig
  • feste wie flexible Endprodukte
  • hohe Schlagfestigkeit

Polyaryletherketone (PAEK)

  • hohe Schmelztemperaturen
  • flammhemmend
  • chemische Beständigkeit
  • sehr festes Material

Thermoplastische Elastomere (TPE)

  • flexibel wie formstabil
  • plastisch verformbar bei Wärmeeinwirkung
  • leichte Verarbeitung

Polystyrol (PS)

  • hohe Steifigkeit
  • mittlere Festigkeit und Härte

Polypropylen (PP)

  • hohe Temperaturbeständigkeit
  • chemische Stabilität
  • geringe Wasseraufnahme

Unsere Metalle für das selektive Lasersintern

Aluminium

  • sehr geringes Gewicht
  • ermöglicht sehr dünne und komplexe Strukturen
  • hohe Stabilität und Härte

Chrom

  • unempfindlich gegenüber Korrosionen
  • hohe Temperaturbeständigkeit

Titan

  • hohe Materialreinheit
  • korrosions- und hitzebeständig

Edelstahl

  • überdurchschnittlich hohe Härte und Korrosionsbeständigkeit
  • sehr schlagfest

Von der Planung zum Feinschliff: Das Full-Service-Konzept von Protoland

Zu einer erfolgreichen Umsetzung gehört mehr als nur die Fertigung des Prototypen. Deshalb unterstützen wir Sie auf Wunsch ebenso vor wie auch nach der Herstellung mit vielen ergänzenden Leistungen. Wir beraten Sie zu Ihrem Vorhaben und bieten Ihnen maßgeschneiderte Lösungen an. So entstehen Modelle, die höchsten Ansprüchen gerecht werden. Als Spezialist für Rapid-Prototyping-Verfahren wissen wir genau, ob das selektive Lasersintern zu Ihrem Vorhaben passt. Andernfalls begleiten wir Sie gern bei zahlreichen anderen Fertigungsverfahren wie dem Fused-Deposition-Modeling, kurz FDM, oder auch der Stereolithographie (= STL).

Unabhängig davon, für welches Verfahren Sie sich entscheiden, können Sie sich auch nach der Fertigung auf unseren Service verlassen. Fachkundig und basierend auf Ihren Wünschen bieten wir Ihnen die passende Nachbearbeitung Ihres Modells an.

Da die SLS-Werkstücke zunächst eine leicht poröse, raue Oberfläche aufweisen, raten wir beim selektiven Lasersintern zu einer Oberflächenveredelung. Je nach vorgesehenem Einsatzzweck wählen Sie eines der folgenden Verfahren:

 

  • Färben
  • Lackieren
  • Imprägnieren
  • Glattschleifen

Nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf. Mit unserer ganzheitlichen Beratung schnüren wir das ideale Service-Paket für Ihr Vorhaben.

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